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„Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ Steiermarkweiter Schüler-Wettbewerb: Dreh deinen eigenen Spül-Film!

Präsentation in Graz, HIB Liebenau. 2011 liegt der Schwerpunkt der Initiative zur Abwasser- und Kanalvorsorge auf der Jugend-Information. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 19 Jahren mit dem Thema Kanal-Vorsorge zu erreichen.

Die Erfahrung zeigt, dass sie als starke Multiplikatoren in der Lage sind, das nachhaltige Handeln aller Familienmitglieder zu fördern. Um das Thema für die Jugendlichen möglichst attraktiv und altersgerecht zu gestalten, wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Tolle Preise werden dabei als zusätzlicher Anreiz dienen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

 

DAS WC IST KEIN MISTKÜBEL
Im Mittelpunkt des Filmclip-Wettbewerbs steht das Thema „Das WC ist kein Mistkübel!“ Auf kreative Weise soll das Bewusstsein für den Kanal gesteigert werden. Die originellen Videos rund um die Thematik können auf einer Homepage hochgeladen werden. Auf die Sieger warten tolle Preise. Unterstützt wird die Initiative von Landesschulrat Mag. Wolfgang Erlitz.

 

„Denk KLObal, schütz‘ den Kanal!“ – Maßnahmen zeigen Wirkung
6 Millionen Euro Mehrkosten werden in der Steiermark pro Jahr allein durch Fehlwürfe und unsachgemäße Entsorgung über den Kanal verursacht. Die Umwelt-Initiative der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger (GSA), des Landes Steiermark und des Gemeinde- & Städtebundes klärt seit 2010 auf. Mittlerweile sind bereits 280 Städte und Gemeinden beteiligt, andere Bundesländer ziehen nach!

 

6.500 Tonnen Rechengut, 5.300 Tonnen Kanalräumgut und hunderttausende Kubikmeter Mehrbelastung durch unerlaubte Fremdwassereinleitungen verursachen rund 6 Millionen Euro an Mehrkosten pro Jahr allein in der Steiermark. Die Grauzone liegt mit 12 Millionen Euro fast doppelt so hoch! Die GSA-Initiative „Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ klärt auf. Ziel ist, Fehlwürfe zu verringern und mindestens 1,2 Mio. Euro pro Jahr einzusparen!
Ziel ist die Bewusstseinsteigerung für die enorm hohen volkswirtschaftlichen Kosten, die durch unsachgemäße Entsorgung über den Kanal (Hygieneartikel, Strümpfe, Altöle bis hin zu Tierkadaver) bzw. Fremdwassereinleitung verursacht werden und die Werterhaltung der kommunalen Infrastruktur ‚Abwasserentsorgung’ auf Dauer sicherzustellen. Jeder kann etwas beitragen, damit die Kanalbenützungsgebühren nicht weiter steigen. In den ersten beiden Jahren soll ein jährliches Einsparungspotenzial von mindestens 20%, also 1,2 Millionen Euro, erreicht werden. Mindestziel für die nächsten 10 Jahre: 20,4 Millionen Euro.

AUSZEICHNUNGEN

  • Österreichs beste Info-Kampagne: Bundesminister Niki Berlakovich zeichnete die „Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ (von insgesamt 250 nominierten Projekten in der Kategorie WasserKOMMUNIKATION mit dem begehrten NEPTUN Wasserpreis 2011 aus.
  • „Denk KLObal, schütz den Kanal!“ wurde im Dezember 2010 (von insgesamt 19 eingereichten Projekten) mit dem PR-Panther 2010 als beste PR-Kampagne des Jahres ausgezeichnet. Die bisherigen Maßnahmen zeigen bereits große Wirkung, jetzt ist es wichtig, dort anzuknüpfen und weitere Maßnahmen zu forcieren.

 

BISHERIGE MASSNAHMEN

  • Pressekonferenz Am 05. Mai 2010: offizieller Auftakt der Informationskampagne Das mediale Interesse an der Pressekonferenz in den WC-Anlagen der Stadthalle Graz war enorm. Die wichtigsten steirischen Pressevertreter informierten sich vor Ort. Eine Vielzahl an Presseberichten und Reportagen, auch im ORF, folgten.
  • Internetauftritt Eine neue Homepage fasst die Inhalte aller Maßnahmen übersichtlich zusammen: Informationen über die Kampagne, über Zahlen und Daten, Aktuelles und Presseberichte sowie Inserate, Sticker und Logo zum Downloaden.
  • Inseraten- und PR-Kampagne Medien und Kooperationspartner wurden strategisch mit einbezogen, um ein Maximum an Breitenwirkung zu erreichen. Durch die intensive Pressearbeit soll die Bevölkerung aktiv zum Umdenken und nachhaltigen Handeln motiviert werden.
  • Bürgermeister-Mailing Das steirische Bürgermeister-Paket mit Info-Folder für alle Haushalte, Hinweisplakaten und Inseratvorlagen für regionale Medien sowie CD-Rom mit Download-Möglichkeit wurde bestens angenommen.
  • AufKLÄRung macht Schule Seit Beginn der Kampagne hieß es für mehrere Schulen „Denk KLObal!“ Michael Lechner und Wolfgang Probst vom AWV Grazerfeld begeisterten 350 Schülerinnen und Schüler im praxisnahen Unterricht.
  • „Denk KLObal, schütz den Kanal“ auf der Kommunalmesse 2010 Aufgrund des großen Interesses und des enormen Medien-Echos präsentiert sich „Denk KLObal!“ bei der Kommunalmesse 2010.
  • KLObal-Package Bestehend aus: WC-Vorleger, Toiletten-Deckel Aufkleber, Informationsblatt, Toilettenpapier, CD

 

Kontakt:

Michael Lechner
Initiator der Kampagne AWV Grazerfeld DL GmbH, Geschäftsführung Untere Aue 20, 8410 Wildon Tel.:03182/3325-410 Mob.: 0664/8410410 m.lechner@awvgrazerfeld.at

Dipl. Ing. Franz Hammer
Obmann der GSA Tel.: 0664 / 8469969 franz.hammer@radiga.at Infos auf: www.gsa.or.at