Verleihung in der Grazer Burg: Landesrat Johann Seitinger, Stefan Fladischer und Hofrat Johann Wiedner(v.l.n.r.)

Höchste Auszeichnung:
Klärfacharbeiter des Jahres kommt vom Wasserverband Mürzverband

Stefan Fladischer wurde im Rahmen des Wasserland Steiermark Preis 2018 als „Klärfacharbeiter des Jahres“ ausgezeichnet.

 

Er repräsentiert im Besonderen den Typus des zeitgemäßen Klärfacharbeiters, so die Juryentscheidung für den Obersteirer Stefan Fladischer, der seit 14 Jahren als Klärfacharbeiter beim Wasserverband Mürzverband tätig ist. Für sein besonderes Engagement erhielt Fladischer nun die höchste Auszeichnung für seinen Berufsstand. Er überzeugte beim Wasserland Steiermark Preis in der Kategorie „Klärfacharbeiter des Jahres“ als hochqualifizierter Facharbeiter und verantwortungsvoller Betriebsleiter. Außerdem ist der laufend an neuen Aufgaben interessiert und gibt sein Wissen auch gerne weiter. Auch in der Bevölkerung schafft er das Bewusstsein für den Wert seiner Arbeit und der des Wasserverbandes.

Die hohe Auszeichnung überreichten Landesrat Johann Seitinger und Hofrat Johann Wiedner im Beisein von Anton Zöscher, Geschäftsführer des Wasserverband Mürzverband, im Weißen Saal in der Grazer Burg im Zuge der Verleihung des Wasserland Steiermark Preis am Weltwassertag.

 

Mit dem Wasserland Steiermark Preis werden alle zwei Jahre besondere Leistungen und Projekte zum Schutz und Nutzen des Wassers ausgezeichnet.

Freude über die große Auszeichnung: Wasserverband Mürzverband GF Andreas Zöscher, Simone Fladischer, „Klärfacharbeiter des Jahres“ Stefan Fladischer, GSA Obmann Franz Hammer. (v.l.n.r.)
Freude über die große Auszeichnung: Wasserverband Mürzverband GF Andreas Zöscher, Simone Fladischer, „Klärfacharbeiter des Jahres“ Stefan Fladischer, GSA Obmann Franz Hammer. (v.l.n.r.)

Green Panther in Gold für
neue Plakatserie der GSA

Kreativität überzeugt: Die neue Plakat-Serie der Initiative „Denk KLObal – schütz‘ den Kanal“ der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger wurde mit dem steirischen Kreativpreis Green Panther in Gold ausgezeichnet.

Unter dem Motto „Das WC ist kein Mistkübel“ wird auf die Schäden und Millionen-Kosten durch illegale Abfall-Entsorgung über die Toiletten aufmerksam gemacht.

Im Rahmen der Green Panther-Gala am 7. Juni wurden beim Finalspiel der steirischen Kreativwirtschaft im ASKÖ Stadion in Graz die begehrten Trophäen überreicht. Riesengroß war der Jubel bei DI Franz Hammer, als er diese Auszeichnung für die GSA in Empfang nehmen durfte.

Es ist dies neben dem Neptun Wasserpreis, dem Wasserland Steiermark Preis bereits der dritte Green Panther in Serie für unsere einzigartige Kampagne und eine Bestätigung für unsere nachhaltige Zusammenarbeit mit der Kreativagentur josefundmaria communications.

Für Gala-Stimmung und Stadion-Euphorie sorgten die rund 600 Gäste, die sich auf den Rängen einfanden. Die Aftershow -Party bot Gelegenheit, den Sieg danach gebührend zu feiern.

Bild: (v.l.n.r) H.M. Schurz (josefundmaria), DI Franz Hammer (GSA), Josef Rauch (josefundmaria), Michael Lechner (AWV Grazerfeld)

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Wasserland Steiermark Preis für AWV Grazerfeld

Der bewusstseinsbildende „1. Kanal-Schaupark Österreichs“ des Abwasserverbandes Grazerfeld ist zum Siegerprojekt in der Kategorie Gewässerschutz gekürt worden.

Schauen, Staunen, Lernen: Im ersten Kanal-Schaupark Österreichs in Wildon begeistert der AWV Grazerfeld Kinder und Jugendliche ab dem Volksschulalter. Jetzt wurde das ambitionierte Projekt mit dem Wasserland Steiermark Preis 2016 ausgezeichnet. In diesem Klärwerk im Kleinformat führen die AWV-Experten Kindern und Jugendlichen vor, was mit ihrem Abwasser geschieht. Von der Toilette über die diversen Filter- und Klärmechanismen bis zur Rückleitung sauberen Wassers in die Natur zeigen einzelne Stationen die Abläufe im Kanal und im Klärwerk.

Denn viele Steirer wissen gar nicht, was passiert, wenn sie die Klospülung betätigen. Die Schüler von heute sind deshalb die entscheidende Generation für die Zukunft des steirischen Wassers. Die Fachjury des Wasserland Preises hob die Innovations-Kraft des Erfolgs-Projektes hervor: „Mit diesem Schaupark wird ein neuer Weg in der Umweltbildung mit besonderem Bezug zur Praxis vor Ort realisiert und eine Bewusstseinsbildung ‚mit allen Sinnen’ ermöglicht“, heißt es in der Begründung.

Bild: (v.l.n.r) Abteilungsleiter der A14 –Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit – DI Johann Wiedner, die Preisträger des Abwasserverband Grazerfeld Ehrenobmann Ing. Adolf Pellischek + Eveline Reinprecht und Wasserlandesrat Johann Seitinger

Bildnachweis: Foto Frankl

„Klärfacharbeiter des Jahres“ von RHV Pößnitz-Saggautal und Stadtwerke Judenburg

Harald Friedl (Stadtwerke Judenburg) und Ernst Hasawend (RHV Pößnitz-Saggautal) sind die „Klärfacharbeiter des Jahres“ beim Wasserland Steiermark Preis 2016.

Ernst Hasawend und Harald Friedl sind die „Kanalfacharbeiter des Jahres“ beim Wasserland Steiermark Preis 2016. Die verdienten Spezialisten wurden bei der Preisverleihung in Graz für ihre langjährigen Leistungen und fachliche Kompetenz geehrt. „Sie zeichnen sich durch umfassende Aus- und Weiterbildungen auf dem Gebiet der Abwasserreinigung und Kanalmanagement aus“, lobte die Jury. Ernst Hasawend ist beim Reinhaltungsverband Pößnitz-Saggautal für sechs Kläranlagen und 310 Pumpwerke verantwortlich und forciert die landwirtschaftliche Nutzung von Klärschlamm. Harald Friedl ist als Standortleiter der Stadtwerke Judenburg für die Abwasserreinigung für 25.000 Einwohner zuständig. Beide sind nicht nur Leistungsträger in ihren Unternehmen, sondern vermitteln auch in Schulen und unter Kunden ein nachhaltiges Bewusstsein für die Bedeutung der Abwasserwirtschaft in der Steiermark.

Bild: GSA-Obmann DI Franz Hammer (l.) mit den „Klärfacharbeitern des Jahres“, Ernst Hasawend (2.v.l.) und Harald Friedl (r.), sowie dem „Wassermeister des Jahres“ Herbert Mandl bei der Preisverleihung in Graz.

„G’scheit g’feiert“ mit Betty O – Kläranlagenfest Radiga 2014

Der Reinhaltungsverband Pößnitz-Saggautal mit den sieben Mitgliedsgemeinden Arnfels, Eichberg/Trtbg., Glanz a. d. W., Leutschach, Oberhaag, St. Johann i. S. und Schloßberg hat anlässlich „20 Jahre Verbands-Kläranlage Radiga“ zum Kläranlagenfest und zum „Tag der offenen Kläranlage“ eingeladen.

Der Verbandsobmann, DI Franz Hammer, gab in seiner Begrüßung die Zielsetzung für das Fest vor:

  • Die Bevölkerung informieren über die seit 1990 errichteten Kanäle und Kläranlagen.
  • Der Bevölkerung die Möglichkeit geben, eine Kläranlage und deren Betrieb kennenzulernen.
  • Die Sorgen und Wünsche eines Kanal- und Kläranlagenbetreibers aufzeigen.
  • Mit dem Fest soll der Nachweis erbracht werden, dass auch auf einer ordentlich geführten Kläranlage „g’scheit g’feiert“ werden kann.


Die vielen Besucher waren begeistert

Über 600 Besucher – ein starkes Gewitter am Nachmittag verhinderte einen noch größeren Besucheransturm – erfreuten sich am vielfältigen und reichhaltigen Festprogramm.

  • Nach der Weihe des neuen Verbandsbusses durch Pfarrer Johann Puntigam aus St. Johann i. S. beeindruckten an die 100 Kinder der Kindergärten Arnfels, Lachtraube-Leutschach, Langegg und St. Johann mit ihrer Aufführung „Müllhexe Rosalie und das Element Wasser“ die vielen Zuschauer. Die erfahrene Kindergärtnerin Liese Esslinger hat offensichtlich mit der Erarbeitung dieses Stückes in den Kindern einen wertvollen Baustein für ein nachhaltiges Umweltbewusstsein gelegt.
    Auch die Kinder der Volksschule St. Johann i. S. begeisterten mit ihrem Theaterstück „Ein Albtraum für Schmutzfinken“.
  • Der Höhepunkt dieses Festes war zweifellos der Auftritt der überaus beliebten und erfolgreichen Mundwerkliedermacherin Betty O. Sie riss die Zuhörer trotz des nieder-prasselnden Regens auf das Zeltdach zu Lachstürmen hin.
  • Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Preisverleihung an die erfolgreichen Teilnehmer am Kläranlagen-Quiz.


Neben Unterhaltung auch bedeutsame Informationen

Der bekannte Moderator Gregor Waltl holte für eine Interview-Runde die Herren LAbg. Peter Tschernko, Hofrat DI Wiedner vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung und Obmann DI Hammer an das Mikrofon.

Peter Tschernko zeigte sich erfreut über den hohen Kanal-Ausbaustand im Verbandsgebiet und auch darüber, dass in der Bevölkerung seit Baubeginn Anfang der 90er Jahre ein deutliches Umdenken für die Notwendigkeit der Abwasserentsorgung stattgefunden hat.

Hofrat Wiedner verwies auf die bedeutenden Investitionskosten von fast 4 Milliarden Euro, die der Bau der Kanalisationen und Kläranlagen in der Steiermark in den vergangenen 40 Jahren erfordert hat. Damit sei die steirische Abwasserentsorgung nahezu flächende-ckend. In Zukunft werden jedoch die Sanierung bestehender Anlagen und die Sicherstellung ihrer Funktionsfähigkeit immer wichtiger.

Obmann DI Hammer konnte berichten, dass der Ausbau im Verbandsgebiet bis auf kleine Teilbereiche nahezu abgeschlossen ist. Dafür wurden insgesamt über 318 Kilometer Kanäle, 5.600 Schächte und 310 Pumpwerke gebaut sowie zwei große Kläranlagen in Leutschach und Radiga und vier dezentrale Kleinkläranlagen errichtet. Die gesamten Investitionskosten dafür betragen 34,7 Millionen Euro.

Für einen Kanal- und Kläranlagen-Betreiber stellt der sorglose Umgang vieler Kanalbenützer mit den sehr kostspieligen, aber nicht sichtbaren Kanalanlagen ein erhebliches Problem dar:

  • Der Kanal wird vielfach als billige Müllentsorgung missbraucht; allein in den Kläranlagen Leutschach und Radiga fallen jährlich rund 30 Tonnen Rechengut und Kanalräumgut an.
  • Durch das illegale Einleiten von Oberflächengewässer (von Dächern, Hofstellen und Drainagen) steigt beispielsweise in Regenperioden der Tageszulauf in der Kläranlage Radiga von 1.000 Kubikmeter auf bis zu 7.000 Kubikmeter an.

Obmann Hammer verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Initiative der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger – GSA „Denk KLObal, schütz den Kanal“ und auf den bei diesem Fest erstmals im Einsatz befindlichen Toiletten-Wagen „Denk KLObal Info-Tour“. Er soll nunmehr als Wanderausstellung bei vielen steirischen Veranstaltungen die oben aufgezeigten Probleme bewusster machen.

leute

bettyo

kinder

Agent 00: Schüler der HTBLVA Ortweinschule Graz räumten viermal beim WC-Oscar ab!

Unter dem Motto „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ rief die Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger – GSA zum großen Filmclip-Wettbewerb auf.

Viele jungesteirische Kreative zeigten Ideenreichtum, um mit ihren Beiträgen auf die Wegwerfproblematik über den Kanal hinzuweisen. Von über 100 Einreichungenwurden vier der überaus kreativen Beiträge heute im ORF Landesstudio gekürt.

Mission „Rohr frei“: Dominik Schwarz, Lucas Cantera, Valentina Painhaupt und Paul Scheufler (alle von der HTBLVA Ortweinschule Graz) waren in auf-klär-ender Mission unterwegs und überzeugten mit ihren kreativen Filmclips rund um dasThema „Das WC ist kein Mistkübel“. Ob KLOmödie oder HorROHR, die Toilettespielte bei jedem der Teilnehmer die Hauptrolle. Ihr Ziel, kreativ auf die Wegwerfproblematik sowie die gedankenlose „Müllentsorgung“ über den Kanal hinzuweisen und mit lustigen Clips die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung hinsichtlich des Themas „Das WC ist kein Mistkübel!“ zu verstärken, hatten sie eindeutig erreicht. Die originellen Ideen überzeugten auch die Fachjury.

Als Belohnung gab es für den 1. Platz (Paul Scheufler und Team) und den 2. Platz (Valentina Painhaupt und Team) jeweils 600 Euro und die beiden 3. Plätze (Dominik Schwarz, Lucas Cantera und Team) erhielten jeweils 300 Euro. Überreicht wurde das Preisgeld von GSA Obmann Dipl-Ing. Franz Hammer und Mag. Dr. Wolfgang Messner, Vorstandsdirektor Holding Graz im ORF Landesstudio Steiermark.

Infos auf www.gsa.or.at

 

So sehen Gewinner aus: Die Schüler und Schülerinnen der HTBLVA Ortweinschule Graz überzeugten beim „Denk KLObal, schütz’ den Kanal“-Filmclipwettbewerb © Foto: Erwin Scheriau

World Toilet Day 2013

Über 1.000 LKW-Ladungen Müll landen pro Jahr in der Steiermark im Kanal! Anlässlich des „World Toilet Days“ am 19. November 2013 wurde über die Problematik der unsachgemäßen Entsorgung (= Fehlwürfe) über den Kanal informiert!

19. November 2013: „WORLD TOILET DAY 2013″
Über 1.000 LKW-Ladungen Müll landen pro Jahr in der Steiermark im Kanal! Anlässlich des „World Toilet Days“ am 19. November 2013 wird über die Problematik der unsachgemäßen Entsorgung (= Fehlwürfe) über den Kanal informiert: „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“, eine Initiative der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger (GSA), des Landes Steiermark in Kooperation mit Styrian Aqua Service (SAS), hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufzuklären. Ziel ist, diese Fehlwürfe zu verringern und mindestens 1,2 Mio. Euro, pro Jahr einzusparen! Insgesamt 6 Millionen Euro Mehrkosten werden allein in der Steiermark pro Jahr durch Fehlwürfe über den Kanal verursacht. „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ will diese Problematik aufzeigen sowie durch Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung die Funktionsfähigkeit der Kanalanlagen gewährleisten und Betriebskosten einsparen helfen.

Das WC ist kein Mülleimer!
6.500 Tonnen Rechengut, das sind 650 LKW-Ladungen, 5.300 Tonnen Kanalräumgut, das sind 530 LKW-Ladungen verursachen allein in der Steiermark rund 6 Millionen Euro an Mehrkosten pro Jahr. Die Grauzone liegt mit 12 Millionen Euro fast doppelt so hoch! Enorme finanzielle Belastungen, die sich zur Gänze auf die Kanalbenützungsgebühren der steirischen Bürgerinnen und Bürger niederschlagen.

Was sind die Ursachen für derartig hohe Mehrkosten?
Die Ursachen liegen vor allem im sorg- und z. T. auch verantwortungslosen Entsorgungsverhalten so mancher Kanalbenützer. Einige Beispiele von Dingen, die keinesfalls über den Kanal „entsorgt“ werden dürften, sind:

  • Speisereste, Frittier-Öle und andere Fette, die nicht selten zu Geruchsbelästigung·und Rattenplagen führen·
  • Gifte, Chemikalien, Motor- und Getriebeöle, die im Betrieb der Abwasserreinigungsanlagen·Mikroorganismen zerstören
  • Bekleidungsstücke wie z.B. Strümpfe, Unterwäsche, Socken etc.
  • Hygieneartikel wie z.B. Binden, Tampons, Windeln
  • Katzenstreu und andere Feststoffe, Tierkadaver wie z.B. Katzen, Hamster
  • Zement, Mörtelreste sowie Bauschutt oder Schotter·
  • Gebisse, Batterien, Handys und Brillen
  • Weitere kuriose Kanalfunde: Sogar ein halbes Schwein, Hundeföten, tote·Kleinhaustiere, ein über 30 Meter langer Gartenschlauch oder ein Plastiksack mit ·alten 10 Groschen Stücken wurden bereits über die Kanalisation entsorgt!

Weiterer Schwerpunkt gesetzt!
Neben dem „World Toilet Day 2013“ liegt der aktuelle Schwerpunkt der aufklärenden·Initiative „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ auf der Jugend-Information. Mit „Agent 00 – Dreh deinen eigenen Spülfilm!“ soll auf kreative Art und Weise das Bewusstsein für den Kanal gesteigert werden. Schülerinnen und Schüler werden angehalten, mit ihrem Handy ein cooles Video oder einen witzigen Clip (30 Sekunden bis 1 Minute) zum Thema zu gestalten. Die Videos rund um die Thematik können anschließend auffacebook.com/denkklobalcom/denkklobal hochgeladen werden und die besten Videos werden anschließend ausgezeichnet. Den Gewinnern winken tolle Preise.

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Ing. Andreas Zöscher – GF Mürzverband, DI Franz Hammer – Obmann GSA, Michael Lechner – GF AWV Grazerfeld und Bgm. Ing. Adolf Pellischek – Obmann AWV Grazerfeld. (v. li. n. re.) | © Foto: Erwin Scheriau

20 Jahre Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger – GSA

„Sowohl die Wasserversorgung als auch die Abwasserentsorgung ist eine bedeutende kommunale Daseinsvorsorge.

Sie dürfen niemals der Begehrlichkeit privater Investoren geopfert und für den Markt geöffnet werden“, stellte Landesrat Johann Seitinger anlässlich der 20 Jahrfeier der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger – GSA in der Steinhalle in Lannach unmissverständlich klar.

Und der Landesrat bekannte sich dazu, dass „die öffentliche Hand trotz eines hohen Entsorgungsgrades auch in Zukunft die Aufgaben der Abwasserwirtschaft wie weiterer Ausbau und Erneuerung der Anlagen sowie die Sicherstellung ihrer Funktionsfähigkeit unterstützen muss. Denn nur so können unsere wichtigen Wasserressourcen nachhaltig geschützt werden“.

Der Obmann, Dipl. Ing. Franz Hammer, konnte zu dieser Jubiläumsveranstaltung eine Vielzahl von Teilnehmern aus der gesamten Steiermark begrüßen. Sie alle waren unisono überaus angetan vom dargeboten Programm, das unter dem Motto „Abwasserwirtschaft – Herausforderung für Politik, Betreiber & Benützer“ stand. Neben vielen Informationen bot es auch exzellente, themenbezogene Unterhaltung.

In zwei Interview-Runden befragte die charmante und sehr kompetente Moderatorin Janine Wenzl einerseits die beiden Hofräte Dipl. Ing. Bruno Saurer und Dipl. Ing. Johann Wiedner über die Gründe für die GSA – Gründung bzw. über ihre Zufriedenheit mit den bisherigen Aktivitäten des jubilierenden Vereines und andererseits die Herren Landesrat Hans Seitinger, Präsident LAbg. Erwin Dirnberger (Gemeindebund) und Bürgermeister Bernd Rosenberger (Städtebund) über die besonderen Herausforderungen der Politik für die Abwasserwirtschaft.

Steiermarks Parade-Literat Reinhard P. Gruber bot in seiner Lesung ein überaus köstliches Essay über „Kanal Global – über die Kanalisierung der Welt“.

Ed Luis, der anerkannte Leiter der Grazer Musikwerkstatt, hat sich mit seinen Musikern in seinen eigens für diese Veranstaltung komponierten und arrangierten Musikbeiträgen – unter anderem eine „Klo-Percussion“ – sehr zeitkritisch mit dem sorglosen Umgang der Bevölkerung mit dem Kanal („WC ist kein Mistkübel“) auseinander gesetzt.

Auch der Kabarettist Klaus Eckel nahm in seinem Programm-Punkt „Best of“ zum verantwortungslosen Entsorgungsverhalten vieler Menschen Bezug und strapazierte dabei gekonnt die Lachmuskeln der Besucher.

Obmann Hammer äußerte sich abschließend zufrieden, dass es sowohl mit der GSA–Informationsoffensive „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ als auch mit dieser Jubiläums-Veranstaltung gelungen sei, das nicht gerade delikate Thema „Abwasser und Kanal“ zu enttabuisieren und die Anliegen und Sorgen der Abwasserwirtschaft „drüber zu bringen“.

 

Allen Grund zum Feiern hatten Landesrat Johann Seitinger, Dipl.-Ing. Franz Hammer (Obmann GSA), 3. Landtagspräsident Werner Breithuber (Erste Reihe v. li. n. re.), Bürgermeister Josef Niggas (Marktgemeinde Lannach), Landesvorsitzender des Österreichischen Städtebundes Bürgermeister Bernd Rosenberger, Michael Lechner (GSA), (Zweite Reihe v. li. n. re.), W. Hofrat Dipl.-Ing. Bruno Saurer und Hofrat Dipl.-Ing. Johann Wiedner (Dritte Reihe v. li. n. re.).