Agent 00 – Die Spülfilm-Gewinner stehen fest

Unter dem Motto „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal!“ rief die Gemeinschaft Steirischer Entsorger (GSA) zum großen Filmclip-Wettbewerb auf. Viele junge steirische Kreative zeigten Ideenreichtum, um mit ihren Beiträgen auf die Wegwerfproblematik über den Kanal hinzuweisen. Für die drei Sieger gab es je ein iPhone4.

Mission „Rohr frei“. Julia Schneeberger (Graz), Martin Hochenwarter (Graz) undMarkus Skergeth (Lebring) waren in auf-klär-ender Mission unterwegs. Ob KLOmödie oder HorROHR, die Toilette spielte bei jedem der drei Filme (Nach einer guten Portion Fischstäbchen…, Das WC als Mistkübel zu benutzen hat Folgen… und Spürt den Sound eures eigenen WCs) die Hauptrolle!

Ihr Ziel, kreativ auf die Wegwerfproblematik sowie die gedankenlose „Müllentsorgung“ über den Kanal hinzuweisen und mit lustigen Clips die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung hinsichtlich des Themas „Das WC ist kein Mistkübel!“ zu verstärken, hatten sie eindeutig erreicht.
Die originellen Ideen überzeugten auch die Fachjury. Als Belohnung gab es drei iPhone4, die von GSA-Obmann Dipl-Ing. Franz Hammer und Michael Lechner überreicht wurden.

Diese ausgezeichnete Aktion soll jedenfalls im Oktober und November dieses Jahres an den steirischen Schulen weitergeführt werden.

Infos auf www.gsa.or.at oder www.antenne.at

 

v.li.n.re.: Michael Lechner (Initiator der Kampagne), Nicole Retter (Firma grün), Julia Schneeberger, Antenne Moderator Martin Moser, Martin Hochenwarter, Markus Skergeth und GSA-Obmann Dipl.-Ing Franz Hammer | © Fotos: Wolf

Agent 00 – Der große Filmclip-Wettbewerb

Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen! Bis zum 10. Juni konnten Sie Ihren eigenen »Spülfilm« drehen! Ob KLOmödie oder HorROHR, die Toilette spielt die Hauptrolle!

Ob mit Digitalkamera oder Handy, es wurden zahlreiche originelle Filmclips zum Thema »Das WC ist kein Mistkübel« abgegeben.

Die Fachjury hat die Videos bewertet und die Gewinner ermittelt!
Je ein iPhone4 erhalten:

Martin Hochenwarter aus Graz – Nach einer guten Portion Fischstäbchen…
Markus Skergeth aus Lebring – Das WC als Mistkübel zu benutzen hat Folgen…
Julia Schneeberger aus Graz – Spürt den Sound eures eigenen WCs.

„Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ Steiermarkweiter Schüler-Wettbewerb: Dreh deinen eigenen Spül-Film!

Präsentation in Graz, HIB Liebenau. 2011 liegt der Schwerpunkt der Initiative zur Abwasser- und Kanalvorsorge auf der Jugend-Information. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 19 Jahren mit dem Thema Kanal-Vorsorge zu erreichen.

Die Erfahrung zeigt, dass sie als starke Multiplikatoren in der Lage sind, das nachhaltige Handeln aller Familienmitglieder zu fördern. Um das Thema für die Jugendlichen möglichst attraktiv und altersgerecht zu gestalten, wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Tolle Preise werden dabei als zusätzlicher Anreiz dienen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

 

DAS WC IST KEIN MISTKÜBEL
Im Mittelpunkt des Filmclip-Wettbewerbs steht das Thema „Das WC ist kein Mistkübel!“ Auf kreative Weise soll das Bewusstsein für den Kanal gesteigert werden. Die originellen Videos rund um die Thematik können auf einer Homepage hochgeladen werden. Auf die Sieger warten tolle Preise. Unterstützt wird die Initiative von Landesschulrat Mag. Wolfgang Erlitz.

 

„Denk KLObal, schütz‘ den Kanal!“ – Maßnahmen zeigen Wirkung
6 Millionen Euro Mehrkosten werden in der Steiermark pro Jahr allein durch Fehlwürfe und unsachgemäße Entsorgung über den Kanal verursacht. Die Umwelt-Initiative der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger (GSA), des Landes Steiermark und des Gemeinde- & Städtebundes klärt seit 2010 auf. Mittlerweile sind bereits 280 Städte und Gemeinden beteiligt, andere Bundesländer ziehen nach!

 

6.500 Tonnen Rechengut, 5.300 Tonnen Kanalräumgut und hunderttausende Kubikmeter Mehrbelastung durch unerlaubte Fremdwassereinleitungen verursachen rund 6 Millionen Euro an Mehrkosten pro Jahr allein in der Steiermark. Die Grauzone liegt mit 12 Millionen Euro fast doppelt so hoch! Die GSA-Initiative „Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ klärt auf. Ziel ist, Fehlwürfe zu verringern und mindestens 1,2 Mio. Euro pro Jahr einzusparen!
Ziel ist die Bewusstseinsteigerung für die enorm hohen volkswirtschaftlichen Kosten, die durch unsachgemäße Entsorgung über den Kanal (Hygieneartikel, Strümpfe, Altöle bis hin zu Tierkadaver) bzw. Fremdwassereinleitung verursacht werden und die Werterhaltung der kommunalen Infrastruktur ‚Abwasserentsorgung’ auf Dauer sicherzustellen. Jeder kann etwas beitragen, damit die Kanalbenützungsgebühren nicht weiter steigen. In den ersten beiden Jahren soll ein jährliches Einsparungspotenzial von mindestens 20%, also 1,2 Millionen Euro, erreicht werden. Mindestziel für die nächsten 10 Jahre: 20,4 Millionen Euro.

AUSZEICHNUNGEN

  • Österreichs beste Info-Kampagne: Bundesminister Niki Berlakovich zeichnete die „Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ (von insgesamt 250 nominierten Projekten in der Kategorie WasserKOMMUNIKATION mit dem begehrten NEPTUN Wasserpreis 2011 aus.
  • „Denk KLObal, schütz den Kanal!“ wurde im Dezember 2010 (von insgesamt 19 eingereichten Projekten) mit dem PR-Panther 2010 als beste PR-Kampagne des Jahres ausgezeichnet. Die bisherigen Maßnahmen zeigen bereits große Wirkung, jetzt ist es wichtig, dort anzuknüpfen und weitere Maßnahmen zu forcieren.

 

BISHERIGE MASSNAHMEN

  • Pressekonferenz Am 05. Mai 2010: offizieller Auftakt der Informationskampagne Das mediale Interesse an der Pressekonferenz in den WC-Anlagen der Stadthalle Graz war enorm. Die wichtigsten steirischen Pressevertreter informierten sich vor Ort. Eine Vielzahl an Presseberichten und Reportagen, auch im ORF, folgten.
  • Internetauftritt Eine neue Homepage fasst die Inhalte aller Maßnahmen übersichtlich zusammen: Informationen über die Kampagne, über Zahlen und Daten, Aktuelles und Presseberichte sowie Inserate, Sticker und Logo zum Downloaden.
  • Inseraten- und PR-Kampagne Medien und Kooperationspartner wurden strategisch mit einbezogen, um ein Maximum an Breitenwirkung zu erreichen. Durch die intensive Pressearbeit soll die Bevölkerung aktiv zum Umdenken und nachhaltigen Handeln motiviert werden.
  • Bürgermeister-Mailing Das steirische Bürgermeister-Paket mit Info-Folder für alle Haushalte, Hinweisplakaten und Inseratvorlagen für regionale Medien sowie CD-Rom mit Download-Möglichkeit wurde bestens angenommen.
  • AufKLÄRung macht Schule Seit Beginn der Kampagne hieß es für mehrere Schulen „Denk KLObal!“ Michael Lechner und Wolfgang Probst vom AWV Grazerfeld begeisterten 350 Schülerinnen und Schüler im praxisnahen Unterricht.
  • „Denk KLObal, schütz den Kanal“ auf der Kommunalmesse 2010 Aufgrund des großen Interesses und des enormen Medien-Echos präsentiert sich „Denk KLObal!“ bei der Kommunalmesse 2010.
  • KLObal-Package Bestehend aus: WC-Vorleger, Toiletten-Deckel Aufkleber, Informationsblatt, Toilettenpapier, CD

 

Kontakt:

Michael Lechner
Initiator der Kampagne AWV Grazerfeld DL GmbH, Geschäftsführung Untere Aue 20, 8410 Wildon Tel.:03182/3325-410 Mob.: 0664/8410410 m.lechner@awvgrazerfeld.at

Dipl. Ing. Franz Hammer
Obmann der GSA Tel.: 0664 / 8469969 franz.hammer@radiga.at Infos auf: www.gsa.or.at

NEPTUN Wasserpreis 2011 geht in die Steiermark: „Denk KLObal!“ – Österreichs beste Info-Kampagne

Bundesminister Niki Berlakovich zeichnete die Umwelt-Initiative „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ der GSA – Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger mit dem begehrten NEPTUN Wasserpreis aus. Die entscheidende Kreativ-Idee stammt von der Kommunikations-Agentur josefundmaria.

Nach dem PR-Panther 2010, holte die Aufklärungs-Kampagne „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ nun beim österreichweiten NEPTUN Wasserpreis 2011 erneut den Sieg in die Steiermark. 250 Projekte – so viele Beiträge wie nie zuvor – waren für vier Fachkategorien nominiert. Die weiß-grüne Informationsoffensive, an der bereits 280 Städte und Gemeinden beteiligt sind, überzeugte die Experten-Jury in der Kategorie WasserKOMMUNIKATION: „…Das sonst oft tabuisierte Thema Abwasserkanal, das jedoch zum Wasserkreislauf wesentlich dazugehört, wird in eine sympathische und gut umgesetzte Informationskampagne gestellt… Durch die landesweit in der Steiermark erfolgte Einbindung von Gemeinden, Schulen, Unternehmen, Gastronomie- und Tourismusbetrieben sowie öffentlichen Einrichtungen konnte große Breitenwirkung erzielt werden.“

Ziel der Aufklärungs-Kampagne „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ ist die Bewusstseinsteigerung für die enorm hohen volkswirtschaftlichen Kosten, die durch unsachgemäße Entsorgung über den Kanal (Hygieneartikel, Strümpfe, Altöle bis hin zu Tierkadaver) bzw. Fremdwassereinleitung verursacht werden und die Werterhaltung der kommunalen Infrastruktur ‚Abwasserentsorgung‘ auf Dauer sicherzustellen. Jeder kann etwas beitragen, damit die Kanalbenützungsgebühren nicht weiter steigen.

Der NEPTUN Wasserpreis wird seit 1999 alle zwei Jahre in vier Kategorien, WasserSCHUTZ, WasserWELT, WasserKOMMUNIKATION und WasserKREATIV, vergeben und würdigt Innovationen, Kommunikation und kreative Ideen rund um das Wasser.

 

NEPTUN Wasserpreis 2011 für die Steiermark: Vst.Dir. DI Wolfgang Malik, Holding Graz; Geschäftsführer der Werbeagentur josefundmaria Josef Rauch und Heribert Maria Schurz; Obmann der GSA Dipl.Ing. Franz Hammer; Bundesminister Niki Berlakovich; Michael Lechner, Abwasserverband Grazerfeld; Hofrat DI Johann Wiedner, Leiter der Abteilung 19 – Wasserwirtschaft und Abfallwirtschaft, Land Steiermark; Ing. Johann Mayer, Geschäftsführer Abwasserverband Grazerfeld und Bürgermeister von Hengsberg, GF DI Alois Lafer, AWV Feldbach mittl. Raabtal und Mag. Karl Aigner, Geschäftsführer von Pipelife Austria GmbH & Co KG (v.li.n.re.) © Foto: Christian Husar

josefundmaria: Beste PR-Kampagne des Jahres

Einen der begehrtesten Preise des Landes, den PR-Panther 2010, überreichte LR Dr. Christian Buchmann an die Kommunikations-Agentur josefundmaria

Einen der begehrtesten Preise des Landes, den PR-Panther 2010, überreichte LR Dr. Christian Buchmann an die Kommunikations-Agentur josefundmaria für das Umwelt-Projekt „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal!“ im Auftrag der GSA – Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger zur Kanal- und Abwasservorsorge.

„Das Projekt überzeugt durch detaillierte Schlüssigkeit, Effizienz in jeder Kommunikationsphase und eine ausgeprägte journalistische Verwertbarkeit“, so Jury-Vorsitzender FH-Prof. Mag. Dr. Heinz M. Fischer über das Siegerprojekt, an dem bereits über 250 Städte und Gemeinden beteiligt sind. Ziel der Aufklärungs-Kampagne „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“ ist die Bewusstseinsteigerung für die enorm hohen volkswirtschaftlichen Kosten, die durch unsachgemäße Entsorgung über den Kanal (Hygieneartikel, Strümpfe, Altöle bis hin zu Tierkadaver) bzw. Fremdwassereinleitung verursacht werden und die Werterhaltung der kommunalen Infrastruktur ‚Abwasserentsorgung’ auf Dauer sicherzustellen. Jeder kann etwas beitragen, damit die Kanalbenützungsgebühren nicht weiter steigen. Der PR-Panther, der gute Public Relations und das kreative Schaffen würdigt, wurde von der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Steiermark in Kooperation mit dem Steirischen Presseclub, Studiengang Journalismus und Unternehmenskommunikation, FH JOANNEUM, Land Steiermark – Ressort Wirtschaft, Innovation und Kultur bereits heuer zum dritten Mal verliehen.

PR-Panther 2010 für josefundmaria: LR Dr. Christian Buchmann, Michael Lechner, Abwasserverband Grazerfeld, Geschäftsführer josefundmaria Josef Rauch und Heribert Maria Schurz und Obmann der GSA Dipl.Ing. Franz Hammer. (v.li.n.re.) © Foto: Fischer

AufKLÄRung macht Schule

Montag, 14. Juni 2010. 10.00 – 13.00 Uhr. VS Seiersberg. „Was Hänschen nicht lernt,…“ – kostet Hans später so einiges. Hygieneartikel oder Speisereste, die unsachgemäß über den Kanal entsorgt werden, verursachen weit mehr als 6 Mio. Euro an Mehrkosten!

Im Rahmen der „Denk KLObal“-Initiative klärten Michael Lechner und Wolfgang Probst vom AWC Grazerfeld 70 SchülerInnen in der VS Seiersberg auf.

„Was war der ungewöhnlichste Fund?“, „Werden die toten Tiere dann begraben?“, „Wie schaut es eigentlich in einer Kläranlage aus?“ 70 begeisterte SchülerInnnen aus drei Klassen der VS Seiersberg bombardierten Michael Lechner geradezu mit Fragen. „Es ist toll, wie viel Interesse die Kinder an diesem Thema von sich aus mitbringen. Sie gehen fast gänzlich ohne Scham mit dem für Erwachsene oftmals komplizierten Thema ‚Kanal’ und ‚Toilette’ um,“ freut sich der Initiator der Informationsoffensive „Denk KLObal, schütz‘ den Kanal“.

Wie die tägliche Arbeit der heimischen Abwasserreinigungsunternehmen und deren Abwassertechniker zeigt, gibt es steiermarkweit noch so einiges an Informationsbedarf. Essensreste, Hygieneartikel, wie Tampons und Binden, Motoröle und Bauschutt sind gängige „Fundstücke“. Aber auch ein 30-m-langer Gartenschlauch und Bohrmaschinen waren schon dabei. Hier sind vor allem die Eltern gefordert, ihren Kindern als gutes Beispiel voranzugehen.

„Die Erfahrung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler eigentlich kaum Fehlwürfe verursachen, aber es ist wichtig mit der Aufklärungsarbeit möglichst früh zu beginnen. Nur wenige Steirerinnen und Steirer wissen, welche schwerwiegenden Folgen unsachgemäße Entsorgung für die großen unterirdischen und kostspieligen Leitungslängen und Anlagen(teile) nach sich ziehen,“ weiß Michael Lechner. Mit der Informations-Offensive „Denk KLObal, schütz’ den Kanal!“ soll nun das Bewusstsein für das steirische Kanalnetz geschärft werden um die hohen volkswirtschaftlichen Kosten einzudämmen.

Jeder kann etwas dazu beitragen, die Kanalbenützungsgebühren zumindest nicht weiter steigen zu lassen. Wie leicht das geht, wissen jetzt auch die SchülerInnen der VS Seiersberg: „Das Öl von den Fischstäbchen kommt in den Öli.“ „Die alten Medikamente bringen wir zurück in die Apotheke.“ Und die Essensreste? „Die kommen in den Biomüll.“

Am Dienstag, dem 15. Juni 2010, um 8:30 Uhr ging es von der Theorie in die Praxis über. Der AWV Grazerfeld öffnete den SchülerInnen die Türen und gewährte Einblicke in die fachgerechte Abwasserreinigung sowie in den Kanalschaupark.