Verein

VEREIN

ZIELE

Synergien durch Vernetzung und überregionale Kooperationen erzielen. Gemeinsam zu einem verstärkten Miteinander!

GESCHICHTE

Ausgangslage

Abwasserentsorgung in der Steiermark ist kleinstrukturiert:

›› 68 Abwasserverbände,
›› über 500 kommunale Entsorgungsanlagen (= Kanal- und Kläranlagen),
›› mehr als 2.000 Klein- und/oder Gruppenkläranlagen (Genossenschaften, privat),
›› der (öffentliche) Entsorgungsgrad liegt gegenwärtig bei rund 92 Prozent.

Vielfach agieren die Abwasserentsorger noch immer jeder für sich allein in ihren jeweiligen (klein-) regionalen Einheiten; das „Kirchturmdenken" ist noch nicht überwunden!

Andererseits: der Kostendruck steigt, die Gebührentransparenz ist gefragt, Maßnahmen zur Kostensenkung und Gebührendämpfung sind gefordert; Kooperation und Vernetzung schaffen Synergien und eröffnen Kostensenkungspotentiale.

Arbeitsgemeinschaft Steirischer Abwasserverbände (ASAV)

1993

auf Initiative von Verantwortlichen der steirischen Siedlungswasserwirtschaft (LR Erich PÖLTL, W. HR Bruno SAURER und HR Johann WIEDNER) gegründet.

ASAV

… war eine lose Plattform mit einer lockeren Geschäftsordnung; ›› Ziel war und ist es, gemeinsame Interessen zu verfolgen und zu vertreten a) gegenüber Legislative: WRG, Kanal-, Kanalabgaben-, Bodenschutzgesetz, Klärschlamm VO u. a. b) gegenüber Förderstelle (Förderungs-Richtlinien Bund – Land, Landesbudget und Landesdurchführungsbestimmungen für Siedlungswasserbau,) ›› gemeinsame Initiativen zu setzen (wie z. B. Entschädigungs–RL Landwirtschaft, einheitlicher Indirekteinleiter–Kataster, Strom- und Telefonkosten senken usw.

1996

steirisches Pilotprojekt „Kostenrechnung und Kostenvergleich für Abwasserverbände“ (5 steirische Verbände beteiligt) umgesetzt.

1998

bundesweites „Benchmarking“ für SSW mit Schreiben vom 30. 6. 1998 an BM Bartenstein initiiert; dieses wird von BMLFUW und ÖWAV ab 2001 umgesetzt.

2001

1. Konzept für eine „Internetplattform für Abwasserentsorger“ erarbeitet.

Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger – GSA

2002

als Nachfolge der ASAV wurde die GSA als Verein konstituiert – als Nachfolge der ASAV; ihm können alle steirische Abwasserentsorger (Gemeinden, Verbände, Genossenschaften, juristische Personen) als Mitglieder angehören; derzeit umfasst die GSA 74 Mitglieder.

2002-2004

GSA-Internetplattform (IP) errichtet

Mai 2002

erster Web-Auftritt unter www.gsa.or.at

April 2004

IP–Präsentation und Online–Schaltung für Anwender.

Juni 2003

Klärschlamm-Enquete initiiert und durchgeführt mit FA 19D

2004

Novelle des Steiermärkisches Bodenschutzgesetzes bzw. Klärschlamm – VO eingeleitet und inhaltlich vorbereitet.

2004

A1 Network 3000 + erfolgreich umgesetzt; führt zu deutlichen Telefonkosten-Reduzierungen.

2009

GSA–Informationskampagne initiiert; Konzepterstellung durch Werbeagentur josefundmaria beauftragt.

2010

Start der Steiermark weiten GSA–Informationsoffensive „Denk KLObal, schütz den Kanal“ mit dem Ziel, die kostenintensiven Fehlwürfe bzw. widerrechtlichen Fremdwässer-Einleitungen zu reduzieren und damit die Kanalgebühren zu verringern. Dieses einzigartige Projekt wurde bereits mit vier bedeutenden Preisen (Steirischer PR–Panther 2010, Neptun Wasserpreis 2011, Wasserland-Steiermark-Preis 2012, Green Panther 2012) ausgezeichnet. Land Oberösterreich hat diese Initiative übernommen und setzt sie bereits um. Land Niederösterreich startet mit „Denk KLObal“ Anfang 2015

Kontakt:

Obmann DI Franz Hammer
Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger
Wartingergasse 43, 8010 Graz
Tel.: +43 316 877-3087
Fax: +43 316 877-2662
E-Mail: office@gsa.or.at